Chronik

1955 – 1957

Bau der Radarstellung Brekendorf durch die Royal Air Force

20.10.1957

Inbetriebnahme der Radarstellung durch die 296th Signals Unit

25.11.1957

Aufstellungsbeginn deutsches "Teilkommando Brekendorf" in Schleswig

15.12.1957

Dienstaufnahme durch die ersten deutschen Soldaten in Brekendorf

01.10.1959

Übergabe der Radarstellung von der Royal Air Force an die Luftwaffe (Flugmeldeabteilung 341). Brekendorf ist damit die erste deutsche Einsatzradarstellung, die in voller Verantwortung von der Luftwaffe übernommen wird.

Mai 1962

Umbenennung bzw. Umgliederung in III./FmRgt 34

01.04.1963

Umbenennung bzw. Umgliederung in I./FmRgt 37

08.10.1965

Die Radarstellung Brekendorf wird nach umfangreichen Um- und Erweiterungsbauten gemäß Verfügung des NATO-Oberbefehlshabers Europa von einer Flugmelde- und Leitstelle in eine Flugmelde- und Leitzentrale umgewandelt.

Dezember 1965

Die Soldaten der I./FmRgt 37 übernehmen die Patenschaft für die Kinder der Landesgehörlosenschule in Schleswig.

01.08.1969

Erneute Umbenennung der Abteilung in III./FmRgt 34

1969

Umrüstungsbeginn auf das teilautomatische NATO-Führungssystem NADGE

01.10.1969

Die Radarstellung Brekendorf feiert ihr zehnjähriges Bestehen unter deutscher Führung u. a. mit dem ersten Tag der offenen Tür.

Dezember 1970

Inbetriebnahme des FPS – 89 Höhenmeßradars

1971

Das neue, bis heute genutzte Großraumradargerät MPR wird aufgestellt. Außerdem werden in den Nebenstellungen (Funksende- und Funkempfangsanlage) wesentlich höhere Antennenträger errichtet.

19.08.1971

Übernahme des neuen Operationsgebäudes

01.03.1972

Abschaltung und Außerdienststellung des alten Radargerätes T 80

16.03.1974

Gründung der "Luftwaffenkameradschaft Ehemaliger des FmRgt 34 Schleswig"

18.06.1974 – 20.06.1974

Erste taktische Überprüfung durch die NATO

Sommer 1977

Erstmals werden für drei Wochen zwei dänische Jägerleitoffiziere aus der Radarstellung Skrydstrup während einer dortigen Abschaltung in Brekendorf eingesetzt.

25.Mai 1978

Die III:/FmRgt 34 geht mit der Eskadrille 602 der königlich dänischen Luftwaffe eine bis heute bestehende Patenschaft ein. Diese Patenschaft stellt nicht nur in der Verbandsgeschichte ein herausragendes historisches Ereignis dar, denn sie ist die erste zwischen einem deutschen und einem dänischen Luftwaffenverband und wird von beiden Verbandskommandeuren durch den Austausch der Patenschaftsurkunde des Inspekteurs der Luftwaffe besiegelt.

Mai 1978 – Februar 1979

Die Radarstellung Brekendorf bekommt in Gestalt des Radoms für das MPR ihren dritten "Pilz".

29.12.1978 – 05.01.1979 sowie 14.02.1979 – 19.02.1979

Schleswig-Holstein wird von zwei Schneekatastrophen heimgesucht. Die unter Führung von Major Conrad im Einsatz befindlichen Soldaten sind bis zu 129 Stunden ununterbrochen im Dienst, da die Zufahrtswege zur Radarstellung unpassierbar sind. Am 17.02.1979 erfolgt die Ablösung der Soldaten mit Hubschraubern des Heeresfliegerregiments 6, Itzehoe

21.05.1981

Integration der Daten des Tiefflieger Melde- und Leitdienstes (TMLD) in das NADGE-System

22.10.1981

Abschaltung des Höhenmessradars S 244

10.06.1982

Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Dr. Gerhard Stoltenberg, verleiht der III./FmRgt 34 das Fahnenband des Landes für hervorragenden Einsatz bei Naturkatastrophen zum Schutz und zur Hilfe der Bürger.

05.03.1984 – 02.08.1984

NAEGIS – Einrüstung zur Integration der Daten des fliegenden Frühwarnsystems "AWACS" (E-3A).

20.06.1985

Ende der langjährigen Patenschaft mit der Friedrichsberger Internatsschule für Hörgeschädigte wegen der geplanten Verlegung des Verbandes zum 01.04.1986 nach Krummenort.

18.03.1986

Umzug des Verbandes in die Hugo-Junkers-Kaserne nach Rendsburg-Krummenort

06.08.1987

Vor dem Neubau des Stabsgebäudes wird die Bronzeplastik "Wachsamkeit", die das Landesbauamt bei der Bildhauerin Jutta Reichelt-Feigel in Auftrag gegeben hat, aufgestellt.

21.09.1988

Außerdienststellung des Höhenmessradars FPS 89

25.05.1989

Inbetriebnahme der neuen UHF-/VHF-Mehrkanalfunkgeräte

1990

Umbenennung der III./FmRgt 34 in Radarführungsabteilung 13

03.10.1990

Die deutsche Wiedervereinigung bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich. Viele ehemalige NVA-Soldaten werden in die Abteilung integriert. Im Gegenzug werden eine Reihe von Angehörigen der Abteilung in die neuen Bundesländer versetzt. Die Wiedervereinigung bringt neben der uneingeschränkten Lufthoheit der Bundesrepublik auch für das CRC Brekendorf die Zuständigkeit für einen neuen, größeren Luftraum.

März 1992

Erweiterung von zwei auf fünf Arbeitspositionen im Bereich Jägerleitung

März 1992

Verabschiedung des letzten im Radarführungsdienst tätigen Royal Air Force Controllers, Flight Lieutenant Atkinson.

1992

Die Angehörigen der Radarführungsabteilung 13 sammeln für durch die Tschernobyl – Katastrophe an Krebs erkrankten Kinder in Weißrußland.

Mai 1993

Auf Anregung der Radarführungsabteilung 13 wird der erste Vergleich der Sicherungszüge in Wettkampfform, der sog. "Infanteriepokal" durchgeführt.

1994

Erstmalig nehmen Soldaten der Abteilung an Einsätzen der Vereinten Nationen, NATO bzw. OSZE im Rahmen der Balkan-Krise teil. Von nun an sind Abteilungsangehörige regelmäßig in Italien aber auch im Kosovo.

1994

Im Zuge von Umstrukturierungen im Sanitätsdienst, verliert die RadarFüAbt 13 ihre "eigene" Sanitätsstaffel. Die sanitätsdienstliche Versorgung übernimmt das Marine-Standort-Sanitätszentrum Eckernförde.

1994

Einrüstung der neuesten störresistenten Funkgerätegeneration "Have-Quick II"

April 1994

Die Preußer-Kaserne wird durch die RadarFüAbt 13 übernommen. Mit nicht weniger als 80 Lkw-Ladungen verlegt die Abteilung im September 1994 erstmalig als "Hausherr" nach Eckernförde.

August 1994

Eine bulgarische Delegation besucht die Radarstellung Brekendorf. Es ist das erste Mal, dass eine Besuchergruppe aus einem Staat des ehemaligen Warschauer Paktes die Abteilung besucht. Im Rahmen der "Partnership for Peace" – Initiative der NATO werden in den folgenden Jahren Delegationen aus Rumänien, Slowenien, Österreich, Litauen und Ungarn zu Gast in Brekendorf sein.

30.11.1994

Eine Ära in der Abteilung ist zu Ende. Nach 17-jähriger Verbandzugehörigkeit wird der Kommandeur Oberstleutnant Ameln in den Ruhestand verabschiedet.

31.12.1994

Die RadarFüAbt 13 verliert ihre eigene Truppenverwaltung.

März 1995

Medizinische Hilfsgüter, die aus Spenden der Abteilungsangehörigen beschafft wurden, werden von Soldaten nach Minsk in Weißrußland gebracht.

1995

Die 2./Feldjäger Bataillon 610 (später umbenannt in 4./801) zieht in den Block 5 der Preußer-Kaserne.

April 1995

Implementierung des Luftverteidigungs – Sensorverbundes Nord

April 1996

Erneut transportieren Soldaten der Abteilung spendenfinanzierte medizinische Hilfsgüter nach Minsk in Weißrußland

September 1996

Die Gemeinde Brekendorf feiert ihr 800-jähriges Bestehen.

Dezember 1996

Soldaten der I./ Luftwaffensicherungsstaffel Brekendorf führen in der Eckernförder Fußgängerzone in der Vorweihnachtszeit zum ersten Mal einen Punschverkauf durch. Der Erlös dieser Aktion, die bis heute regelmäßig stattfindet, kommt Bedürftigen zu.

05. – 21.06.1996

Die RadarFüAbt 13 nimmt mit Teilen ihrer Krisenreaktionskräfte an der größten Luftverteidigungsübung der westlichen Welt "Roving Sands" in Texas und New Mexico teil.

Oktober 1996

Einrüstung des Fluginformationssystems "ADMAR 2000"

November 1996

Das älteste von drei Radomen in der Radarstellung wird demontiert.

März 1997

Bedingt durch die Einrüstung des lokalen Status-Datensystems BOSS als Ersatz für eine manuelle Darstellungsübersicht, entfallen in der Radarführungskompanie 131 viele Dienstposten zugunsten einer modernen Technik

05. – 17.05.1997

Soldaten der I./Luftwaffensicherungsstaffel pflegen in Saint-Andre (Frankreich) deutsche Kriegsgräber.

26. – 28.05.1997

Zum ersten Mal findet das auf Initiative der RadarFüAbt 13 eingeführte Regimentsvergleichsschießen statt. Der Wettkampf der verschiedenen Schießsportgruppen wird von unserer Abteilung erstmals ausgerichtet.

15.08.1999

Die RadaFüAbt 13 erhält erneut eine eigene Truppenverwaltung.

1997

Durch die Errichtung einer ökologischen Trockenmauer unterstützt die RadarFüAbt 13 eine Umweltaktion der Stadt Eckernförde.

1997

Das Ergebnis der alljährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindenden Sammlung der Abteilung zugunsten benachteiligter Menschen, geht diesmal an ein schwerstbehindertes Mädchen

22.10.1998

Die Patenschaft mit der Eskadrille 602 der Königlich Dänischen Luftwaffe jährt sich zum zwanzigsten Mal. Dieses denkwürdige Jubiläum wird mit einem gelungenen Fest gefeiert.

Dezember 1998

Das Ergebnis der weihnachtlichen Spendensammlung wird einer Einrichtung des CJD in Wolfskrug, in der psychisch Kranke und behinderte Menschen betreut werden, sowie notleidenden Kindern in Bosnien gewidmet.

01.01.1999

Eine Außenstelle des Standortsanitätszentrums Eckernförde wird in der Preußer-Kaserne eingerichtet.

03.06.1999

Die RadarFüAbt 13 unterstützt eine Umweltaktion der Stadt Eckernförde, diesmal die Errichtung eines "Öko-Kellers".

01.04.1999

Im Zuge der NATO-Erweiterung werden Polen, Tschechien und Ungarn zu neuen Mitgliedsstaaten. Soldaten der RadarFüAbt 13 leisten im Verlauf dieses Jahres in Polen Unterstützung bei der Umstellung der dortigen Einrichtung auf NATO-Standards.

Juli 1999 – Oktober 1999

Einrüstung des digitalen Telekommunikationssystems "KOFA-VCS-D" als Ersatz für das bisherige System "TeKaDe".

26.09.2002

Die Waffenleitkomponente wird aufgelöst.

19.12.2003

Das CRC Brekendorf wird vom Einsatzauftrag entbunden.

©  Jörg-Dieter Lau   2003 - 2016
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